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 AnzeigeEs geschah im Jahre 1992 nach Christi, als sich ein Mann aus Garstedt in der Nordheide namens Malte Hermann aufmachte, um ein paar Gleichgesinnte zu finden, die wie er, nicht jeden Abend im Kreise der Familien sitzend den verpaßten Chancen als aktiver Musiker nachtrauern wollten.

So kam es, dass er eine Anzeige im Nordheide-Wochenblatt aufgab und in der Erscheinungswoche derselben sich weit vom Weibe und den Kindern in einem fernen Land jenseits des großen Ozeans aufhielt.alle

Seine daheim gebliebene Frau mit Namen Friederike musste derweil den Telefondienst für die an der Skiffle- Musik interessierten machen und dabei dem einem, Kai Grönwoldt oder dem anderen, Martin Grosse, zusätzlich noch den Begriff Skiffle erklären.

Unter den weiteren Anrufern befand sich ein Vorkriegs-Veteran namens Günter Middeldorf, der diese Musik bereits in einer Reichs-Skiffle-Wehr gespielt hatte, und von seinem jungen Weibe gedrängt wurde, sich unverzüglich dieser neuen Herausforderung zu stellen und sein Mitwirken anzudrohen.

Damit war personell schon ein großer Schritt getan. Nun ging es daran, den Personen ein Musikinstrument zuzuordnen. Malte hatte in seinem früheren Leben in Celle in einer Skiffle-Band den Teekistenbaß gezupft, der sich immer noch in seinem Besitz befand. Günter hatte seine Gitarre auf seine alte Lambretta geschnallt.

Martin als der eindeutig Jüngste in diesem Kreis der erstmals  Versammelten war zu dieser Zeit  automatisch mit seiner Gitarre identifiziert.

maWie man auf der inken Seite sehen kann, entwickelte sich hier ein hochkarätiges Skiffle Talent zu ungeahnter Grösse.

Kai überraschte mit der Aussage, das Waschbrett spielen zu wollen.

Aber es fehlte ja noch das Banjo. Nach kurzem Hin und Her griff Malte zu einem ‚zufällig‘ im Hause herumstehenden Banjo.

Damit war ohne lange Rede der Grundstock der späteren Formation gelegt. Man benötigte jetzt nur noch jemanden, der den Baß spielen konnte.

Da Teekisten-Baßspieler nunmal nicht wie Sand am Meer vorhanden waren, wurde jeder aufgefordert, nach einem Mitspieler Ausschau zu halten. 

Wie es der Zufall wollte, gab es in Jesteburg ein schlummerndes Musiktalent mit Namen Jörn Enk. Er war anfangs von dem Gedanken nicht überschwenglich begeistert, gerade dieses Instrument zu spielen. Doch er konnte überzeugt werden, dass er der richtige Mann am richtigen Instrument sei.

So konnte man mit dem Üben beginnen. Malte hatte noch diverse Texte aus der Frühzeit  seines musikalischen Schaffens.

Der Zufall spielte dann eine große Rolle, um von einem Waschbrettspieler einer anderen Skiffle-Band alle bei ihm vorhandenen Texte zu bekommen. Das war schon sehr freundlich und für uns sehr hilfreich.

Anfang Dezember des gleichen Jahres war das Repertoire bereits dermaßen groß, dass es die Band zu einem ersten Auftritt drängte. Der Anlaß war schnell gefunden, da das junge Weib von Günter Geburtstag feierte und dazu einige Gäste geladen waren. 

Keiner ahnte an diesem Abend, an welchem historischen Ereignis er teilhaben würde, bis die
Band sich das erste Mal outete und Musik machte. Die Begeisterung bei den Gästen war riesig und die Freude bei Simone (dem jungen Weibe) groß.

Der nächste Auftritt ließ nicht lange auf sich warten, denn es war bei einer Gruppe von Sportlern aus Jesteburg eine Weihnachtsfeier in Wesel angesagt.

Auch hier wußten die Gäste vorher nichts von dem Auftritt und waren entsprechend überrascht und erfreut. Hier wurde auch die Grundlage für die spätere Vorliebe für Heidegeist gelegt.

Dank der guten Connection von unserem Baßspieler Jörn Enk hatten wir dann im März 1993 den ersten öffentliche Auftritt (in seinem "Wohnzimmer") bei Hubsis Heustadl in Jesteburg zum Frühschoppen.

An diesem Auftritt erinnern wir uns noch sehr gerne, da wir im Verlauf des Nachmittags noch einen spontanen Striptease geboten bekamen. (Bis heute rätseln die Bandmitglieder von damals darüber, ob die fehlende Zeit tatsächlich der Grund für das Ausscheiden von Jörn war
oder ob es mit der Dame zu tun hat).   

caDa Kai Grönwoldt zusätzlich als Drummer beim  Steller Blasorchester engagiert war, kannte er Carsten Blädel und machte ihm unsere Musik schmackhaft.

Damit war schnell ein hervorragender Teekistenbass- Spieler gefunden, der lange bei uns spielte, bis die Anzahl der Auftritte zu viele wurden und er aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit viele Termine nicht mehr wahrnehmen konnte. 

An der Teekiste hat sich dann für eine kurze Zeit Steffen Gippner zu schaffen gemacht.

Nachdem Steffen nicht mehr mitspielte, haben wir einen richtigen ‚Schreihals‘ (ob seiner Stimmgewalt) gefunden, der den Baß liebe- und kraftvoll, aber immer gekonnt, malträtierte. Er hilft heute noch gelegentlich aus und ist immer sofort voll dabei. Bewundernswert!

Jörg Kröger, der damals neue Mann am Baß, ist uns bei diversen Auftritten tatsächlich durch sein lautes Bekunden des Wohlgefallens aufgefallen. Sein markantester Ruf war der: ‚das ist ja Waaaahnsinn‘, womit er hoffentlich immer die Schnelligkeit der Musik meinte.

 

Als Ersatz für Kai haben wir am Waschbrett zeitweise Olaf Langenbeck in die Gunst der rasant gespielten Skiffle-Musik eingeweiht.

Als Kai Grönwoldt der Liebe wegen in den Harz zog, schleppte der damalige Baßspieler Carsten seinen kleinen Bruder Volker Blädel an - mit der eindringlichen Bitte an uns, ein bißchen auf Volker aufzupassen und aus ihm einen vorzeigbaren Waschbrettspieler zu machen.
Das ist uns auch mehr als gelungen, wie man heute noch feststellen kann.

In dieser Zeit gab es auch einen Fernsehauftritt im NDR. Dieser fand in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofes statt und wurde im Vorabendprogramm gesendet.

Die Old Boys spielten zwei Lieder zwischen Wortbeiträgen. Leider scheint es davon keine Bilder zu geben.

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Malte Hermann, der Initiator dieser Band, hat bis zu seinem beruflich bedingtem Umzug nach Süddeutschland den Stil und die Geschwindigkeit der Old Boys geprägt und trotz sehr starker beruflicher Beanspruchung es immer wieder geschafft, uns Kleinigkeiten aus den USA mitzubringen.

Auch hier wird heute noch gerätselt, wie er die Boxen unbemerkt bei seinem Handgepäck unterbringen konnte.

 

Sein Weggang wärer damals schon fast mit dem Ende der Band verbunden gewesen, wenn nicht ein treuer Fan von uns sich eines traurig (musikalisch) dahinsiechenden Banjospielers erinnert hätte.

Unser Angebot, in der Mitte der Band stehen zu dürfen, hat Hermann Christiansen spontan bewogen, sich uns anzuschließen.

Da steht er heute noch und wird von vielen ob seiner sonoren Stimme und reifen Alters oft und gern mit bekannten Showstars vergangener Tage verwechselt.

Hermann weist das jedoch entschieden zurück, obwohl die anderen so schlecht auch nicht waren.

 

Dafür steht Martin Grosse nicht mehr an seiner linken Seite, dem die Verdienstmöglichkeit in der Band nicht mehr ausreichten
und der deshalb in die Arbeitswelt geflüchtet ist.

Vorher allerdings nahm er noch an den Aufnahmen für
die erste CD "Skiffle" teil, die in, wie man sich erinnert, scheinbar
endlosen Aufnahmesessions in einem Studio in Bendestorf entstand.

Begründet hat er den Wechsel von uns nach Köln unter anderem mit der fehlenden Perspektive eines vorzeitigen Anspruches auf Altersruhegeld.

Das werden wir ihm nie vergessen, zumal wir in seine sprachliche Ausbildung sehr viel Geld gesteckt haben und ihn deshalb für lange Zeit nach Amerika geschickt haben.

So ist die Jugend von heute.

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Während des Auslandsaufenthaltes von Martin und nach seinem endgültigem Abschied hat Olaf Lennartz für eine Weile seinen Part übernommen.

Er war zu der Zeit in Winsen hauptberuflich der singende Wirt der Musikkneipe Laterna Magica.

Und auch die dort gemachten Erfahrungen möchten wir nicht missen.

In seiner damaligen recht überschaubaren Kneipe (also, gross war sie wirklich nicht!) haben wir gelernt, wie man es schaffen kann, in weniger als einer halben Stunde mit einer vollen Blase durch die Menschenmassen hindurch zu der Toilette zu kommen.

Speziell für Volker waren diese Auftritte immer Überlebenstraining.

Als es Jörg Kröger beruflich immer besser ging, und es deutlich wurde, dass er für die Musik immer weniger Zeit fand, konnten wir glücklicherweise Carsten Blädel trotz seiner zeitraubenden musikalischen Nebentätigkeit als Tenorsaxophonist beim Swing Orchester Stelle überreden, an die Teekiste zurückzukehren. 

Dann ist für Martin so eine Art Cowboy in die Band gekommen: Tilman Virgin. Allerdings einer, der anstelle seines Colts einen Notebook bedienen und geraden Schrittes gehen kann.

Er singt (mal ziemlich tief, mal ziemlich schnell, aber immer ziemlich laut), spielt Gitarre, Mandoline, Akkordeon, Blues Harp, Skiffle-Horn und in seiner Freizeit sowieso alles, was ihm sonst noch in die Finger kommt.

Er liebt die Dubliners und Van Morrison, aber auch Sonny Terry und Brownie McGhee und George Brassens. Ganz abgesehen von Joe Pass, Charlie Parker und Willie Nelson und französichem Rotwein.

Irgendetwas an seinem Körper muß ihn veranlassen, häufig einen auffälligen Hut zu tragen. Aber das werden wir vielleicht noch herausfinden!

 

Im Laufe der Zeit ging es der Band einfach zu gut. 

Da die Stimmen ohne Verstärkung kaum gegen die Instrumente ankommen, und die Gitarren nicht gegen das Waschbrett, konnte man nicht ohne PA - Anlage auskommen. Das war schon länger klar. Aber jetzt konnte man sich sogar eine leisten. 

Dadurch entstanden natürlich neue Probleme.  Zum Beispiel Kabelverlegen und Boxenschleppen.

Hinzu kamen dann auch noch die empfindlichen Ohren der Zuhörer, die, natürlich alle auf völlig verschiedene Art, etwas am Sound auszusetzen hatten. Kurzerhand wurde eine Anzeige geschaltet, um eine Frau (oder auch einen Mann ) für die Technik zu finden

Allerdings meldeten sich trotz grösster Hoffnungen nur  Personen männlichen Geschlechts! Seit dieser Zeit stehen sachkundige Techniker am Pult mit den (geschätzt) etwa 186 Reglern und Knöpfen.

Das obere Bild zeigt Dan Slavescu, der uns lange Zeit betreute und der leider mittlerweile verstorben ist. Wir werden uns immer gern an ihn erinnern.

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Linkes Bild: Colin Rieger, auch "MC Bärenmarke" genannt, steht hier an unserem

neuen Digitalmischpult. Nur noch dreissig Knöpfe, aber dafür nur noch halb so gross und schwer (das Pult).

Rechts im Bild: Kuddel (Kurt Müller), heutzutage meistens hinter den Reglern.

 

 

 

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Mit drei anderen Gruppen haben die Old Boys Mitte der neunziger Jahre das alljährlich stattfindende Hamburger Skiffle Festival in der Fabrik ins Leben gerufen, welches sich von Jahr zu Jahr steigert. 

Heutzutage nehmen sechs Bands teil, ein mittlerweile als gemeinnützig anerkannter Trägerverein wurde gegründet und es werden hochkarätige Gäste eingeladen, wie die finnischen Werner Bros. und die altehrwürdige Bourbon Skiffle Company.

Wir finden es schon bedeutend, mehr als 800 Skiffle Fans zu so einem Event zusammenzubekommen.

Das Festival findet regelmässig jedes Jahr am letzten Sonntag im Januar statt. Von 11:30 bis 17:00 Uhr hat man zu erträglichen Preisen die Möglichkeit, Skiffle zu hören und einige Randaktivitäten zu erleben, z.B. ein Teekistenbassbaukurs oder einen Waschbretthersteller.

Für die Fans gibt es Skiffle Festival T-Shirts, Skiffle Festival Kazoos und eine Live CD.

Mehr zum Festival erfährt man auf den Skiffle-Festival Internetseiten bei www.skiffle-festival.de

 

 

 

Das Jahr 2000 erlebte die Aufnahmen für die 2. CD. Die Band entschied sich dafür, bei verschiedenen Konzerten Live Mitschnitte zu machen und die besten Stücke auf eine CD zu bringen. Das Ergebnis kann sich hören lassen.

Zwar nicht so perfekt wie eine Studioproduktion, kommt aber bei vielen Stücken durch die begeisterten Publikumsreaktionen eine viel intensivere Stimmung 'rüber, die auch die Musiker wieder anheizt.

Die Nachbearbeitung im Studio wurde bewusst auf das nötigste beschränkt, um die Liveatmosphäre zu erhalten.

 

Einer unserer liebsten Spielorte ist das Lim's in der Empore mitten in Buchholz in der Nordheide.

Die Einrichtung ist sehr interessant und die Leute sehr nett. Witzig sind die nachgemachen Stahlträger, die man hier im Bild sieht.

Wir haben dort jedes Jahr ein Benefizkonzert für die Seniorenstiftung durchgeführt, welches uns immer sehr viel Spass gemacht hat.

Die hervorragende Stimmung und das ausgezeichnete Buffet waren für uns immer Highlights der Saison.

 

 

Im Rieckhof in Hamburg-Harburg fanden früher mehrfach Washboard-Battles mit mehreren Skiffle und Cajun Gruppen statt. Eine relativ neues Gebäude, aber eine wunderschöne breite Bühne, man hat von jedem Sitzplatz ausgezeichnete Sicht auf die Musiker. Allerdings ist die Atmosphäre eher modern und dadurch etwas kühl.

Auf dem Bild sieht man das Gewimmel auf der Bühne bei der Schlusssession mit allen Beteiligten.

Später wurde die Veranstaltung in das Buxtehuder Brauhaus verlegt, wo zwar die Bühne sehr eng, aber das Ambiente wesentlich uriger ist.

 

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Wir sind vermutlich die einzige Skiffle Band, die in einem nonstop fahrenden U-Bahn Zug gespielt hat.

Der Salonwagen "Hanseat" kann für Feiern gemietet werden, an Bord gibt es ein kaltes Buffet und eine Bar. Der Zug besteht aus zwei aneinandergekoppelten Wagen mit Durchgang und bietet Platz für 60 Personen.

Strom für unsere Verstärkeranlage war kein Problem. Nur der Platz im Einstiegsbereich war schon etwas knapp. Auch sollte man sich stehend in einer U-Bahn eigentlich immer mit einer Hand festhalten können. Für ein Instrument braucht man aber zwei Hände...

Nun ja, es klappte gar nicht so schlecht (gibt ja nicht nur Kurven) und das Publikum war begeistert.h

 

Es gibt einen Veranstaltungsort, der uns sehr ans Herz gewachsen ist, das Gasthaus Heidelust in Wesel bei Undeloh mitten im Herzen der Lüneburger Heide, wo wir jedes Jahr im Juli bei gutem Wetter (also eigentlich immer) im Freien unter einem Zeltpavillon spielen.

Das ist der Ort wo der Heidegeist in Strömen fliesst.

Das hat manchmal nicht nur Auswirkungen auf die Sprachverständlichkeit bei schnellen Gesangsstücken, sondern auch auf die Bühnengarderobe, wie man auf der linken Hälfte des Bildes sieht.

 

Zu unseren liebsten Spielorten zählt auch die Hallig Hooge. Im Restaurant "Friesenpesel" haben wir viele Jahre lang am letzten Juli-Wochenende gespielt. Hermann und Tilman setzen heute die Tradition fort - als Duo in der T-Stube.

Die Halligatmosphäre hat ihren ganz eigenen Reiz und die Rauch- und Alkoholdünste von der durchspielten Nacht kann man bei Fahrradtouren um die Hallig gut wieder loswerden.

Es fahren zu den Halligen zweimal am Tag grössere Autofähren. Als da mal kein Platz frei war, hatten wir schon so unsere Probleme mit unserem Transportanhänger, der hier gerade im Hafen von Schlüttsiel auf die "Hauke Haien" verladen wird...

 

 

Im Jahre 2002 waren wir zum Festival "Kihveli Soikoon" nach Hankasalmi in Finnland eingeladen. Es findet jährlich an einem Juli-Wochenende statt.

Skiffle ist dort ein sehr viel weiterer Begriff als bei uns. Mehrere Tausend Zuschauer erleben dort ein ganzes Wochenende lang viele verschiedene Spielarten handgemachter Musik.

Neben vielen finnischen Gruppen trifft man dort auch meistens die Skiffle-Elite aus England.

Unser Auftritt 2002 in Finnland:Mützes Reisebericht

Das Festival "Kihveli Soikoon" 2002 in Finnland: Tilmans Bericht

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Skiffle ist auch auf schwankenden Planken ein Vergnügen. Im Sommer 2005 hatte wir erstmals Gelegenheit, auf einem Traditionssegler während der Kieler Woche zu spielen. Der Dreimaster "Sunthorice" fuhr mitten in der Windjammerparade mit und wir waren dabei.

Leider war das Wetter sehr wechselhaft, ein Schauer nach dem anderen, aber die Gäste wurden mit Skiffle unterhalten, dadurch war die Stimmung dann doch wieder recht gut.

Es war auch technisch eine Herausforderung, denn alles elektrische musste wegen des auf dem Boden herumspritzenden Wassers irgendwo aufgehängt werden. Beim Spielen gab es besondere Bedingungen - die Regel "eine Hand für den Mann und eine für das Schiff" funktioniert nicht, wenn man beide Hände für sein Instrument braucht.

Glücklicherweise hatten wir schon etwas Übung und konnten die gewonnenen Erkenntnisse aus der U-Bahn hier nutzbringend verwerten. Und die Gäste haben es als sehr angenehm empfunden, mal nicht die auf Schiffen üblichen Seemannslieder zu hören.

 

 

In Travemünde haben wir dann etwas später wesentlich bessere Wetterbedingungen vorgefunden. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir auf dem Achterschiff im Freien spielen. Das war eine Fahrt, wie man es gerne hat. Auch die Verpflegung auf diesen Schiffen erwies sich immer als ausgezeichnet.

Da nicht alle Old Boys dort Zeit hatten, haben wir ausnahmsweise zwei Gastmusiker mitgenommen, denn so einen Termin kann man natürlich auf keinen Fall sausen lassen!

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Stadtfeste sind im Sommer auch immer ein Vergnügen. 

Sonnige Tage, Bühnen mit ausreichend Platz (hat man ja auch längst nicht immer), fröhliche Menschen, ständig wechselndes Publikum, solche Auftritte haben wir immer wieder gerne.

Hier spielen wir im Sommer 2005 in Buchholz in der Nordheide.

Ein typischer Old Boys Übungsabend: Bildbericht

 

 

 

Die Hauptzeit unserer Musik ist natürlich der Sommer. Im Winter empfehlen sich Auftritte in Musik-Kneipen, um nicht zu sehr aus der Übung zu kommen.

Wie verbinden das dann gerne mit dem Kennenlernen von Land und Leuten.

Hier unser Auftritt in Wismar im Brauhaus im Januar 2006, wo ein ausgezeichnetes Bier gebraut wird. Direkt am Hafen gelegen, wo es am nächsten Morgen ausgezeichneten Räucherfisch gab.

Im Februar 2006 sind wir im Gasthaus Moser in Erfurt aufgetreten. Ich muss sagen: ein

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sehr nettes Publikum und auch ein ausgezeichnetes dunkles Bier. Die dortige Spezialität: Honigbier, sehr lecker, aber man darf nicht allzu viel davon trinken, sonst merkt man es am nächsten Morgen!

Auch Kulturell hat die Gegend einiges zu bieten. Schöne Architektur - gutes Essen. Fahren wir bestimmt mal wieder hin.

 

 

 

 

 

2008 haben wir am Casting für "Deutschland sucht das Supertalent" teilgenommen. Wir sind nicht bis vor die Jury gekommen (gottseidank, d. Red.), aber im Berliner Schillertheater wurde - ohne Publikum, aber mit vollem technischen Aufwand - ein Stück von uns aufgenommen, wir wissen aber nicht, ob und wann es gesendet wird.

Übrigens: Geschminkt wurden wir natürlich auch! Aber genützt hat es nix!

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